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    Camping und VW Busse sind seit dem T1 in den fünfziger Jahren fester Bestandteil der deutschen Reiseszene. Mit Beginn des Wirtschaftswunders in Deutschland zog es die Bevölkerung erstmals wieder in den Urlaub. Aus Kostengründen wurde oft zum Zelt gegriffen, der Begriff "Stoffvilla" stammt aus dieser Zeit. Wer damals einen Bulli sein eigen nennen konnte, hatte es natürlich sehr komfortabel: Schon Anfang der 60er Jahre entstand eine regelrechte Industrie, die die Fahrzeuge ausbaute und die mobile Ferienunterkunft entstand.

    Die Palette der Angebote wurde in den nun folgenden Jahren permanent ausgebaut, Hersteller wie z. B. Westfalia bauten aus VW T1, T2 und T3 Reisemobile mit für die damalige Zeit großem Komfort. Die Busse bevölkerten in den 70er und 80er Jahren in den Sommerwochen nahezu jeden Campingplatz in Europa, und die freien Strände wurden schnell durch die Camper in ihren Bullies entdeckt und genutzt.

    Dieses Gefühl der Freiheit und der Natur konnte ein Pauschaltourist nicht erleben, zudem mußte für die Neckermann-Reise damals deutlich mehr an Kosten kalkuliert werden, als die Tour mit dem Bus erforderte.Der Campingurlaub ist auch heute noch eine der besten Arten, das besuchte Land und die Menschen dort wirklich kennen zu lernen.

    Dies geht heute besser denn je mit einem der historischen Bullies, die den ersten Schritt durch ihren großen Sympathiebonus leicht machen.