T3-1980-1992

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Volkswagen Transporter der dritten  Generation T3

Ende 1979 wird die dritte Bus-Generation produziert, offiziell heißt der Neue nun T2-Modell `80, aber die Bezeichnung T3 setzt sich letzendlich durch. Der ebenfalls noch heckgetriebene und vorerst noch luftgekühlte Bus war ein völlig neu entwickeltes Konzept von VW. Der Radstand und die Gesamtlänge wurde größer, die Breite wuchs um fast 13cm, der Motorraum wurde um 20cm niedriger. Ab Werk wurden direkt eine Pritsche, eine Doppelkabine, ein Kasten, ein Kombi, ein L-Bus, ein Rettungswagen und einen Campingwagen (Westfalia) angeboten sowie ein Feuerwehrbus in verschiedenen Ausstattungsvarianten.

1981 wurde der erste Dieselmotor angeboten, ein Jahr später wurden die Luftgekühlten durch die WBX-Motoren ersetzt. Es folgten weitere und stärkere Benziner und Diesel, insgesamt 10 wassergekühlte Motoren wurden angeboten.

Wie auch die beiden Vorgänger T1 und T2 wurde der Neue ein beliebter Reisebus, es wurden außer von VW und Westfalia Umbauten von Reimo, Dehler, Weinsberg  oder Carthago angeboten. Volkswagen führte 1985 den Multivan ein, der deutlich in Richtung Freizeitnutzen ging: Sechsitzer, Klapptisch, zur Schlafbank umklappbare Rücksitzbank, Gardinen und Kühlbox sind nur einige Ausstattungsmerkmale. Die VW-Campingbusse hatten bis Herbst 1983 die Bezeichnung Camping, danach gab es Joker, Club-Joker, California und Atlantic.

Eine weitere Besonderheit des T3 wurde ab 1984 produziert, allerdings ausschließlich in Österreich: Der allradgetriebene Syncro brachte Waldarbeiter, Bauarbeiter und Fernreisende über Stock und Stein.

Zum endgültigen Auslaufen der Baureihe 1992 brachte Volkswagen noch eine Last Limited Edition auf den Markt, eine auf 2500 Stück limitierte Auflage des T3, ausschließlich in Rot und Dunkelblau.

Die Nummer 2500 steht heute im Automuseum in Wolfsburg.